Meine persönliche Empfehlung an Hobby-Foodies

Vor lauter Baby-Themen geht es hier manchmal unter, aber ich bin ein absolute Backverrückte, Hobbyköchin. Ich liebe es neue Rezepte auszuprobieren und kleine Traditionen am Esstisch zu feiern. Gerne natürlich mit Gemüse aus dem eigenen Anbau.
Seit Monaten habe ich für unsere „Familienrezepte“ nun ein passendes Buch gesucht. Keines Sprach mich bisher wirklich an. Das Format war seltsam, der Platz nicht ausreichend oder schlichtweg zu überteuert. (20 Euro für ein leeres Notizbuch, nur weil auf dessen Einband das Wort Rezepte stand? Danke, nein!)

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3 Gründe warum man es nicht lesen muss & 1 dafür

Dieser Beitrag ist mir nicht leicht gefallen. Schon eine Weile schiebe ich diese Rezension vor mich hin. Ich bin zwiegespalten, sehr sogar.

Vor einer Weile habe ich vom Artgerecht – das kleine Babybuch geschwärmt und war erfreut eines seiner großen Geschwister zu bekommen: Artgerecht – das andere Kleinkinderbuch*.

Warum mir, trotz Vorfreude, die Rezension nun so schwer fiel, liest du hier:

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Wenn guter Rat gebraucht wird…

So ein Baby ist schon so eine Sache. Es schreit, es lacht. Es macht die Windelvoll und ist scheinbar ständig Hungrig. Früher hieß es, man brauche für die kleinen Wesen ein ganzes Dorf, um sie gut aufziehen zu können und dabei selber nicht durchzudrehen.
Als quasi Alleinerziehende Mutter, und mit allein meine ich allein, kann ich dies nur bestätigen. Seit mein Sohn auf der Welt ist, haben sich Freunde verabschiedet und der Lockdown und Corona allgemein dafür gesorgt, dass neue Kontakte aufzubauen fast unmöglich ist. Eltern habe ich keine und Hebammen Mangel ist auch bei uns weit verbreitet.
Was also tun, wenn man Fragen hat zu den kleinen und größeren Wehwehchen?

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5 Gründe genau dieses Tagebuch zu führen

Tagebuch ist etwas für Teenager?

Aber NEIN!
Ein Tagebuch ist sehr wohl auch etwas für Erwachsene, eine wahre Hilfe und Bereicherung. Für das im Bassermann Verlag erschienen sauwohl oder Hundeelend gebe ich dir gleich 5 Gründe, warum auch du es nutzen solltest!

  1. Es geht schnell! Du musst nicht lange schreiben. Das Tagebuch gibt dir einen Rahmen vor. Du reflektierst anhand der Fragen und Graphiken deinen Tag und musst nur noch ankreuzen oder einzelne Wörter sortieren. Perfekt, für den stressigen Erwachsenen Alltag.
  2. Man wird sich seinen Gefühlen bewusst. Wenn man es richtig macht, was ganz leicht geht mit den vorgefertigten Fragen, reflektiert man seinen Tag und wird sich bewusst, was einen hilft sich gut zu fühlen und was eben nicht. Daran kann man dann arbeiten und Stück für Stück glücklicher werden. Aber Achtung, man darf auch unglücklich sein. That’s Life, Honey.
  3. Es ist klein und praktisch. Das Format lässt sich super in jeder Handtasche verstauen. Das Lesebändchen sorgt dafür, dass man schnell die aktuelle Seite findet.
  4. Es reicht wirklich für ein komplettes Jahr! Inklusive Abschlussreflexion und Ausblick auf das kommende Jahr. 384 Seiten stark, ohne viel unnötiges Schnick-Schnack- Perfekt !
  5. Es beschönigt nichts. Man soll bewusst auch negatives aufschreiben, nicht wie bei anderen. Es gehört einfach dazu, man soll es wahrnehmen, umarmen und dann loslassen bzw. daran arbeiten.

Kurz um, ich habe mir schon ein weiteres zum Verschenken bestellt. Mir gefällt es sehr gut. Einen Punkt Abzug gibt es, da vielleicht ab und an, eine Seite schön gewesen wäre um doch ein paar Gedanken mehr aufzuschreiben und da es keine Ringbuchbindung ist, es ab und an schwer fällt hineinzuschreiben.

Bewertung: 4 von 5.

Allgemeine Angaben

TitelSauwohl oder Hundeelend?
AutorChristiane Schülter
Erscheinungsjahr2014
SprachausgabeDeutsch
VerlagBassermann Verlag
FormatSoftcover
Seitenanzahl384
Preis 7,99 €
ISBN978-3-8094-3164-0

Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung.und affliate links Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar der Randomhouse Gruppe zur Verfügung gestellt.. Meine niedergeschriebene Meinung wurde durch nichts und niemanden beeinflusst. Fotos in diesem Beitrag wurden von mir selbst erstellt. Rechte am Buch liegen beim jeweiligen Verlag.

Mehr Beiträge zum Thema

Mama spielen!!! – Wenn einem die Ideen ausgehen

„Spiel, ist die Arbeit des Kindes“ , wusste schon Maria Montessori. Spielen ist essenziell für die Entwicklung des Kindes. Es fördert sämtliche Fähigkeiten, die ein Kind braucht und hilft Erlebtes zu verarbeiten. Dabei ist das Spielen so vielfältig wie seine Einwirkung auf die Entwicklung.

Fällt es oftmals bei größeren Kindern leichter, eine gemeinsame Spielgrundlage oder Anregungen zum alleine Spielen zu finden, ist es bei den Kleinsten schon schwieriger. Wie spielt so ein Baby überhaupt? Spielt es überhaupt oder pupst und schläft es nur?

Eine Hilfestellung ist hierbei das kunterbunte Buch von Gerda Pighin. In Kinderspiele für die Kleinsten teilt die Autorin über 180 Spielideen für Kinder von 0-3 Jahren.

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Hundertwasser für Alle

Endlich gibt es wieder eine Rezension zu einem Bilderbuch. Ich persönlich bin ein großer Fan von Bilderbüchern. Sie lassen sich super in der pädagogischen Arbeit einsetzen, genauso wie im privaten Bereich. Nicht nur Kinder lieben sie, ganz toll sind sie auch als Geschenk für Erwachsene Buchliebhaber. Denn, sie sind vielseitig, reichen von einer Graphik Novel, über Sachthemen, Märchen und Erfahrungen hin zu reinen Erzählbüchern ohne Text.
Kunst und Sprache werden hier in Einklang gebracht. Ja ich liebe es. Zwei meiner liebsten Bilderbücher habe ich schon vorgestellt: Irgendwie anders und die große Wörterfabrik.

Heute gesellt sich ein weiteres Rezensionsexemplar dazu, neben Hände vors Herz, hat mir die Randomhouse Gruppe nun ein Buch zugeschickt, dass vom Stil her ganz anders ist, als meine bisherigen Bilderbücher: Hundertwasser ein Haus für dunkelbunte Träume.*

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und da fiel Alice …..TIEF

Endlich! Nach all dem Baby-, Mama- & Erziehungsbeiträgen, gibt es heute eine Rezension, die ich ganz allein für mich gelesen habe. Ab und an klang es im Blog und auf Instagram schon an: Kriminalromane, Mystery und Thriller waren früher meine Leidenschaft. Dann zog der kleine Fuchs ein und ich beschäftigte mich natürlich intensiver mit Büchern über Babys und Kleinkinder. (Man kann den Job noch so oft lernen, wenn das eigene Kind kommt, fühlt man sich wie ein absoluter Neuling und beginnt alles zu hinterfragen und die eigenen Methoden erweitern zu wollen)

Bisher habe ich vor allem Englische und amerikanische Krimis gelesen, aber auch Werke deutscher Autoren waren dabei, Romane von Fitzek und Sachliteratur von den Beneckes. Gestern aber beendete ich den Roman eines Argentiniers. Es war ein Buch, welches in der Presse hoch gelobt wurde und ein Thema aufgriff, dass mich sofort ansprach: Der Fall Alice im Wunderland *von Guillermo Martinez

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Mein kompetentes Baby

Mit Kindern ist es wie mit Hunden. Sie lernen ähnlichen (Versuch und Irrtum, Belohnung) UND jeder mischt sich in deren Erziehung und Haltung ein, egal ob man eines von beiden hat oder nicht!

Das kann verunsichern. Es gibt so viele Ratgeber über Babys. Im Internet, Social Media und in der Nachbarschaft gibt es so viele Experten. Jeder gibt sein Wissen und seine Meinung offen preis. Auch ich durfte dies in den letzten Monaten erfahren. Wie ich am besten Stille, wieso ich überhaupt stille, warum ich mein Baby so verwöhne (ich Trage es gern im Tuch) und so weiter und so weiter und so weiter.

Ich bin gelernte Erzieherin. Kenne mich also recht gut mit Kindern aus. Ab einem Jahr. Alles davor, vor allem ein eigenes: Neuland. Vor allem da wir keinen guten Start hatten. Zum Glück bin ich ein verdammter Dickkopf, hätte ich nämlich auf alle anderen gehört, würde ich jetzt nicht mehr stillen, hätte ein Schreibaby und absoluten Frust im Mama-sein.

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Baby-Led Weaning

Der Beikoststart ist ein sehr sensibles Thema, vor allem beim ersten Kind. Bei meiner Recherche für meine Fortbildung zur Ernährungsberaterin für Kinder und Säuglinge, bin ich auf Fragen und Diskussionen gestoßen, bei denen ich nur den Kopf schütteln konnte. Im Nachhinein (und das sehr schnell) zeugt es ja nur von Unsicherheiten und Druck von außen.
Die Wirtschaft suggeriert, dass mein Kind ab 5 Monaten Brei essen MUSS. Hebammen raten an, dass Kinder spätestens ab dem 6. Monat anfangen sollten zu essen. Mütter, deren Kinder noch nicht alleine sitzen können, fragen sich ob man das Essen von Brei und Co. antrainieren kann.

Man sieht, in allen Lebenslagen ist Essen ein sehr sensibles Thema, ist es ja auch überlebenswichtig. Bei meiner erwähnten Fortbildung wurde der Schwerpunkt auf Brei gesetzt, Baby-led Weaning wurde sehr kritisch betrachtet. Auch in einigen Büchern die ich zum Thema Beikost gelesen habe, wird BLW immer nur kurz erwähnt. Da ich aber meiner Fortbildung kritisch betrachte, je mehr ich an sekundär Literatur erarbeite, habe ich mich etwas weiter in das Thema BabyLedWeaning*, kurz BLW, eingelesen.

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Schon in Weihnachtsstimmung? ;-)

Seit August sind die Supermärkte voll mit Weihnachtsgebäck und ganz langsam schleichen sich auch die ersten Weihnachtsbücher ins Regal der Buchhandlungen.

Meinereiner liebt ja den Herbst und Halloween ist einer meiner liebsten „Feiertage“ ABER auch die Adventszeit steht bei mir hoch im Kurs. Nichts ist schöner, als zu dekorieren, Plätzchen zu backen und Adventskalender zu basteln und zu verschenken.

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