Kleine Fluchten – Grosses Glück

Ein Hamsterrad. So beschreibt der Klappentext den Familienalltag. Zutreffend. Viel zu schnell landen wir in diesem Hamsterrad, wo uns das auf der Stelle Laufen als produktiv vorkommt. Vera Schroeder appelliert in ihrem Buch kleine Fluchten – grosses Glück* an den Ausbruch aus dem Alltagstrott.
20 Ideen gibt sie dem Leser, ganz konkret, an die Hand. Bunt gemischt ist hier für jeden Geldbeutel und für jede Laune und Alter etwas dabei. Vom Kostenlosen Höhle bauen, über Basteln und eine teure Weltreise. Träumen erlaubt!
Die kleinen Fluchten sind thematisch und Strukturell gleich aufgebaut. Auf einen EInstieg, folgt die Umsetzungsbeschreibung und Anregungen bzw. Tipps. Am Schluss folgt ein Informationskasten: „Auf einem Blick“ Hier finden sich der Name der Flucht mit Nummer, Vorbereitungszeit und Umsetzbarkeit, Kosten, Gefahr, Gewinn und das sagen die Kinder.
Das Schöne ist, dass die Autorin ihre eigenen Erfahrungen bzw. die ihrer Familie, Freunde und Bekannte einfließen lässt. Bei den großen Fluchten, die z.B. Das Reisen betreffen, gibt es auch ausführliche Interviews mit Familien.

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Das beste Buch für Eltern seit Langem

Manchmal gibt es Bücher, die möchtest du Lehrer, Erziehern und deren Ausbilder:innen, Eltern und einfach jedem der mit Kindern zu tun hat, um die Ohren hauen.

Neben Kinder verstehen* von Herbert Renz-Polster ist auch das Buch von Jessica Joelle Alexander und Ibin Dissing Sandahl eines dieser Bücher. Warum dänische Kinder glücklicher und ausgeglichener sind* fasst auf 224 Seiten perfekt zusammen, was dänische (und skandinavische Familien an sich) anders machen als wir in Deutschland (zum Großteil)

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3 Gründe warum man es nicht lesen muss & 1 dafür

Dieser Beitrag ist mir nicht leicht gefallen. Schon eine Weile schiebe ich diese Rezension vor mich hin. Ich bin zwiegespalten, sehr sogar.

Vor einer Weile habe ich vom Artgerecht – das kleine Babybuch geschwärmt und war erfreut eines seiner großen Geschwister zu bekommen: Artgerecht – das andere Kleinkinderbuch*.

Warum mir, trotz Vorfreude, die Rezension nun so schwer fiel, liest du hier:

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Wenn guter Rat gebraucht wird…

So ein Baby ist schon so eine Sache. Es schreit, es lacht. Es macht die Windelvoll und ist scheinbar ständig Hungrig. Früher hieß es, man brauche für die kleinen Wesen ein ganzes Dorf, um sie gut aufziehen zu können und dabei selber nicht durchzudrehen.
Als quasi Alleinerziehende Mutter, und mit allein meine ich allein, kann ich dies nur bestätigen. Seit mein Sohn auf der Welt ist, haben sich Freunde verabschiedet und der Lockdown und Corona allgemein dafür gesorgt, dass neue Kontakte aufzubauen fast unmöglich ist. Eltern habe ich keine und Hebammen Mangel ist auch bei uns weit verbreitet.
Was also tun, wenn man Fragen hat zu den kleinen und größeren Wehwehchen?

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Mama spielen!!! – Wenn einem die Ideen ausgehen

„Spiel, ist die Arbeit des Kindes“ , wusste schon Maria Montessori. Spielen ist essenziell für die Entwicklung des Kindes. Es fördert sämtliche Fähigkeiten, die ein Kind braucht und hilft Erlebtes zu verarbeiten. Dabei ist das Spielen so vielfältig wie seine Einwirkung auf die Entwicklung.

Fällt es oftmals bei größeren Kindern leichter, eine gemeinsame Spielgrundlage oder Anregungen zum alleine Spielen zu finden, ist es bei den Kleinsten schon schwieriger. Wie spielt so ein Baby überhaupt? Spielt es überhaupt oder pupst und schläft es nur?

Eine Hilfestellung ist hierbei das kunterbunte Buch von Gerda Pighin. In Kinderspiele für die Kleinsten teilt die Autorin über 180 Spielideen für Kinder von 0-3 Jahren.

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Mein kompetentes Baby

Mit Kindern ist es wie mit Hunden. Sie lernen ähnlichen (Versuch und Irrtum, Belohnung) UND jeder mischt sich in deren Erziehung und Haltung ein, egal ob man eines von beiden hat oder nicht!

Das kann verunsichern. Es gibt so viele Ratgeber über Babys. Im Internet, Social Media und in der Nachbarschaft gibt es so viele Experten. Jeder gibt sein Wissen und seine Meinung offen preis. Auch ich durfte dies in den letzten Monaten erfahren. Wie ich am besten Stille, wieso ich überhaupt stille, warum ich mein Baby so verwöhne (ich Trage es gern im Tuch) und so weiter und so weiter und so weiter.

Ich bin gelernte Erzieherin. Kenne mich also recht gut mit Kindern aus. Ab einem Jahr. Alles davor, vor allem ein eigenes: Neuland. Vor allem da wir keinen guten Start hatten. Zum Glück bin ich ein verdammter Dickkopf, hätte ich nämlich auf alle anderen gehört, würde ich jetzt nicht mehr stillen, hätte ein Schreibaby und absoluten Frust im Mama-sein.

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Baby-Led Weaning

Der Beikoststart ist ein sehr sensibles Thema, vor allem beim ersten Kind. Bei meiner Recherche für meine Fortbildung zur Ernährungsberaterin für Kinder und Säuglinge, bin ich auf Fragen und Diskussionen gestoßen, bei denen ich nur den Kopf schütteln konnte. Im Nachhinein (und das sehr schnell) zeugt es ja nur von Unsicherheiten und Druck von außen.
Die Wirtschaft suggeriert, dass mein Kind ab 5 Monaten Brei essen MUSS. Hebammen raten an, dass Kinder spätestens ab dem 6. Monat anfangen sollten zu essen. Mütter, deren Kinder noch nicht alleine sitzen können, fragen sich ob man das Essen von Brei und Co. antrainieren kann.

Man sieht, in allen Lebenslagen ist Essen ein sehr sensibles Thema, ist es ja auch überlebenswichtig. Bei meiner erwähnten Fortbildung wurde der Schwerpunkt auf Brei gesetzt, Baby-led Weaning wurde sehr kritisch betrachtet. Auch in einigen Büchern die ich zum Thema Beikost gelesen habe, wird BLW immer nur kurz erwähnt. Da ich aber meiner Fortbildung kritisch betrachte, je mehr ich an sekundär Literatur erarbeite, habe ich mich etwas weiter in das Thema BabyLedWeaning*, kurz BLW, eingelesen.

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Hilfe mir es selbst zu tun

Hilfe mir es selbst zu tun – Maria Montessoris berühmtester Satz und gern zitiert auch noch heute in der Ausbildung zur Erzieher*In. Auch immer mehr Eltern und andere Personen die mit Kindern zu tun haben, beschäftigen sich verstärkt mit diversen pädagogischen Ansätzen, allen voran der Montessori-Pädagogik.

Genau dieses Wissen führt zu Büchern, so dass sich auch Eltern, ohne große Ausbildung, sich an die Montessori-Pädagogik wagen können. Eines dieser Bücher möchte ich heute kurz vorstellen.

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Stillen – alles nur Hexerei?

Ein Baby das an der Brust seiner Mutter trinkt, bestätigt unleugbar unserer Verwurzelung in der Natur.

~David Suzuki, Wissenschaftler

Ein Zitat das alles zum Thema Stillen auf den Punkt bringt. Stillen ist das natürlichstes der Welt, wenn auch mittlerweile (zum Glück aber immer weniger) in der Gesellschaft tabuisiert. Man spricht nicht gern darüber oder „macht“ es in der Öffentlichkeit.

Als ich mein Füchschen bekam, hatte ich Glück. Er wurde mir zum Anlegen gegeben sobald ich wieder wach war. Andere Krankenhäuser tun dies nicht. Hilfe danach war dann schon etwas schwerer zu bekommen. Auf meine Hebamme konnte ich gar nicht bauen.

Also was tun?

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Noch ein Geschenk gesucht?

Ich gebe es zu, im Moment lese ich in der Hauptsache Bücher über das Eltern sein, Baby Pflege und alles drum herum. Okay, nicht nur, aber eben zum Großteil.
Lasst es uns einfach als Phase sehen. Wer daran kein Interesse hat oder es im Moment nicht benötigt ( was ich völlig verstehe) schaut bitte einfach ab und zu vorbei, denn es wird natürlich auch mal wieder andere Beiträge geben. Ich bin im Moment süchtig nach Cobra Kai und das hat auch einen Post verdient. 😉

Heute aber geht es noch mal um Babys und am Sonntag auch, kleine Warnung.

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